Neuer Makrt Meckenheim

Fluthilfe - Heimatverein Meckenheim spendet

Spende über 1000€ an die Sebastianus-Bruderschaft Meckenheim


Unsere Aktivitäten

Vergangene Woche hatte der Vorstand des Heimatvereins die erste Vorstandssitzung seit der Pandemie 2020. Was aber nicht bedeutet, dass wir in dieser Zeit untätig waren. Eine Mitgliederversammlung mit Ehrungen langjähriger Mitglieder ist für Mitte/Ende November geplant. Unsere Mitglieder werden rechtzeitig informiert.

Das Glockenspiel ist endlich wieder intakt, der Schaukasten in Merl wurde vom Schreiner erneuert, der Schaukasten „Am Fässchen“ konnte noch repariert werden. Der Schaukasten am Neuen Markt ist drann, sobald der Schreiner nicht mehr mit den Hochwasserschäden beschäftigt ist. Die Reparatur des Fliegerkreuzes an der Oberen Mühle kann noch nicht durchgeführt werden; laut Satzung des Vereins darf für eine Einzelmaßnahme nicht mehr als 1.000,00 € ausgegeben werden. Für Beträge über 1.000,00 € ist die Zustimmung der Mitglieder einzuholen.

Unternehmungen sind zur Zeit kaum möglich. Kleine Wanderungen und kurzfristige Treffen finden aber schon statt. Wenn jemand etwas vorhat, einfach mir Bescheid gegeben, ich kann es gerne über E-Mail-Verteiler weitergeben und in die Schaukästen hängen sowie an dieser Stelle ankündigen.

Liebe Grüße
Ihre Helga Quantius

©Helga Quantius 29.8.2021 - Anpassungen für die Homepage: Erwin Stroth


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Der Heimatverein Meckenheim traut sich wieder ...

Nach langer ‚Zwangspause‘ freuten sich die Mitglieder des Heimatvereins Meckenheim wieder auf eine Wanderung. Ziel war die kleine, alte Rotweinstadt mit ihren vielen alten Fachwerkhäusern aus dem 17./18. Jahrhundert in Unkel am Rhein. Mit Bus und Schiff ging es am 01.Juli 2021 trotz regnerischem Wetter über den Rhein.

Schiffahrt nach Unkel

Der Spaziergang startete direkt an der Uferpromenade; übrigens die einzige autofreie Rheinpromenade in unserer Gegend. Ca. 2 Stunden waren für den Rundgang durch die historische Altstadt geplant aber nicht zu schaffen! Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten, an denen man nicht einfach vorübergehen konnte. Gleich an der Rheinpromenade beeindruckte das 1760 erbaute Freiligrathhaus, benannt nach dem Dichter Ferdinand Freiligrath. Er lebte hier von 1839-1840 und kämpfte für den Wiederaufbau des Rolandsbogens.

Einige 100 Meter weiter stand der Gefängnisturm. Er war im 16. Jahrhundert ein Teil der alten Stadtmauer. Man sagt, hier sei der junge Ludwig van Beethoven nach durchzechter Nacht aufgewacht. Von hier aus ging es in die Altstadt, vorbei am Viergiebelhaus und dem Christinenstift mit seinem wunderschön angelegten Kräutergarten. Weiter in der Innenstadt ist die Pützgasse. Am Eingang dieser Gasse wurde 1759 eine Pumpe erbaut, als Ersatz für einen Brunnen und wurde bis 1896 zur Trinkwasserversorgung genutzt. Der rheinische Name für Brunnen ist „Pütz“, daher der Name Pützgasse.

Schiffahrt nach Unkel
Schiffahrt nach Unkel

Erwähnenswert ist noch, dass hier der ehemalige Bundekanzler Willy Brandt von 1979 bis zu seinem Tod 1992 in Unkel lebte. Im zu Ehren wurde das Willy-Brandt-Forum in Unkel errichtet. Auch sein Vorgänger, Konrad Adenauer wohnte kurze Zeit (1935 bis 1936) in Unkel. Wandern macht hungrig! Und ein Lob an die Gastronomie in Unkel! Gestärkt und gut gelaunt ging es wieder Richtung Meckenheim. Es war rundum ein gelungener Tag voller schöner Eindrücke und überwiegend ohne Maske.
© Helga Quantius, im Juli 2021


Unsere Aktivitäten

Die Schaukästen werden von einem Schreiner nach und nach aufgearbeitet.

Auffrischung der „Meckenheimer Rose“:

Ein langjähriges Mitglied hat uns als Anregung geschrieben: “Meckenheim als „Rosenstadt“ lässt sein Sinnbild am Kreisel verkommen. Es ist traurig anzusehen, jedes Mal wenn man daran vorbeifährt.“ Die Rose ist Eigentum der Stadt Meckenheim. Wir werden uns mit der Stadt in Verbindung setzen.

Fliegerkreuz an der Oberen Mühle:

Das Holzkreuz steht an der Straße: Am Mühlweiher. Es kennzeichnet die Absturzstelle eines zweisitzigen Flugzeugs mit 2 deutschen Fliegersoldaten im 2. Weltkrieg. Sie wurden am 04.10.1943 von einer amerikanischen Maschine abgeschossen. Herr Hubert Spilles veranlasste auf Wunsch der Familie Haupt (Angehörige eines Soldaten) und mit Genehmigung der Stadt Meckenheim, dass am 04. Oktober 2001 für die beiden Soldaten in der Nähe der Absturzstelle das schlichte Gedenkkreuz errichtet wurde.

2006 pflanzte Hubert Spilles Rosen an der Stelle. Heute, also nach dem Tod von Herrn Spilles, werden diese vom Grünamt der Stadt Meckenheim gepflegt. Das Kreuz steht zwar auf dem Grundstück der Stadt, diese ist aber nicht für den Zustand des Kreuzes zuständig. Nachdem das Kreuz 2012 zum 2. Mal abgesägt wurde ist der Heimatverein erstmalig tätig geworden. Das Kreuz wurde restauriert und am 06.05.2013 wieder aufgestellt.

Fliegerkreuz

Den jetzigen Zustand können Sie hier rechts sehen. Ein Restaurator ist auch der Meinung, dass dieses Kreuz nicht mehr zu restaurieren ist. Das Holz ist morsch und von Tieren zerfressen. Es soll ein neues Kreuz im gleichen Stil angefertigt werden. Wir warten auf den Kostenvoranschlag.

Der Vorstand darf nur einen, von den Mitgliedern festgelegten Geldbetrag im Jahr für ein Projekt ausgeben. Für höhere Kosten muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden. Wir sind aber bemüht, über Spenden die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Herzliche Grüße
Ihre Helga Quantius

©Helga Quantius - Anpassungen für die Homepage: Erwin Stroth